Gervasius & Protasius 2014 - 850 Jahre Schutz & Segen

V.

850 Jahre Stadtpatrone Gervasius und Protasius

Wo sind die Stadtpatrone im Münster dargestellt?

(hm) Die Geschichte der Märtyrerbrüder hat die an der Innenausstattung des Münsters arbeitenden Künstler immer wieder angeregt, die Stadtpatrone darzustellen.

Der Münsterbesucher findet bei seinem Rundgang durch die Kirche die Stadtpatrone an mehreren Stellen:

1 Hochaltar des Meisters HL von 1526: rechter Flügel

2 Lettner von 1496: linke Schmalseite

3 Silberschreinvon 1496: Auf einer Längsseite (so genannte Elternseite)

4 Chorgestühl, linke Seite, östliche Wange

Ölgemälde:

5 Großes Kretzmaier-Altarbild (um 1830) im südlichen Querhaus.

6 Votivbild (um 1617) an der vorletzten südwestlichen Säule des Mittelschiffs (siehe Beitrag »Geschichte einer Wunderheilung«)

7 In der Rahmung der Wandnische von 1497 neben dem Hochaltar: Dort steht noch der ursprüngliche Holzschrein.

Gervasius-Haupt (ist nicht zugänglich).

Die G+P-Eltern Vitalis und Valeria sind im Gesprenge des Hochaltars und am Silberschrein dargestellt.

 

Der Boden des von Franz Gutmann 1995 geschaffenen Zelebrationsaltars wird auch als »Floß« bezeichnet; dies ist ein Hinweis auf die Überführung der Reliquien nach Breisach.

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Aktuelles zum Jubiläum:

Der Münsterbauverein Breisach e.V. wird zum Jubiläum ein etwa 100-seitiges Sonderheft herausgeben. Sein Schwerpunkt wird die Reliquienverehrung mit allen ihren Aspekten sein. Da die Beiträge im Heft von namhaften Autoren verfasst wurden, darf man sicher sein, dass es ein umfassendes Werk über dieses Thema sein wird. Ein ehrenamtliches Redaktionsteam befasst sich derzeit mit den redaktionellen Abschlussarbeiten.

Gervasius & Protasius